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Matthias Schmidt im Interview

Matthias Schmidt ist im August als neuer Geschäftsführer der CI Software Solutions (CISS) gestartet. Nachdem er nun einige Wochen tief in die CI-Welt eintauchen konnte, haben wir nachgefragt: Wie war der Einstieg? Welche Themen beschäftigen ihn? Und – warum eigentlich CI?  

Matthias Schmidt Geschäftsführer Couch gelb Mann in weißen Hemd

Matthias, auch nach vier Monaten an Bord der CI sage ich einfach nochmal: „Herzlich Willkommen im Team“. Du bist am 1.8.2021 als Geschäftsführer der CI Software Solutions gestartet. Kann man sagen, dass Du inzwischen „angekommen“ bist? 

Zu einem guten Stück, ja. Ich wurde sehr herzlich empfangen und bisher läuft die Einarbeitung mit den Mitarbeiter:innen aus der CISS und den Bereichen der anderen Units sehr gut an – ein Kunststück in Zeiten von hauptsächlicher Video-Kommunikation. An dieser Stelle mal ein großes Lob und Dankeschön an alle Kolleg:innen. Gleichzeitig freue ich mich aber auch darüber, dass mein Co-Geschäftsführer Volker mir noch ein paar Monate für Rückfragen und Ratschläge zur Verfügung steht. 

CI war schon vor der Stellenausschreibung keine Unbekannte für Dich. Nur warst Du früher auf Kundenseite und konntest neben der Projektarbeit bei der ein oder anderen Kunden- und Mitarbeiterveranstaltung etwas CI-Luft schnuppern. Wie hast Du die CI wahrgenommen – damals als Kunde und jetzt heute als Geschäftsführer? Was hat den Wunsch in Dir geweckt, nicht nur mit uns zu arbeiten, sondern CI auch mitzugestalten? 

In der Tat kannte ich die CI Software Solutions und die CI Mobile Minds schon vor meinem Antritt, da Cologne Intelligence einer meiner Dienstleister war. Was ich an der CI toll fand, war, dass ich mich darauf verlassen konnte, nicht nur hervorragend ausgebildete Entwickler:innen zu bekommen, die uns technisch-fachlich weiterbringen, sondern auch einfach ein paar „dufte Typen“: Sie haben mitgedacht, eigene Vorschläge eingebracht und mir manchmal auch widersprochen, wenn ich in die falsche Richtung marschieren wollte. Mir ist klar, dass Widerspruch gerade für einen Dienstleister beim Kunden nicht immer einfach ist. Daher wusste ich das noch einmal mehr zu schätzen. 

Mein Geschäftsführer-Kollege Jens spricht immer so schön vom „bunten Blumenstrauß an Aufgaben“ eines Geschäftsführers. Und es erfüllt mich sehr, in derart vielen Bereichen eines Unternehmens mitzuwirken. Von Recruiting über Weiterbildung, Marketing und Vertrieb bis hin zu Verträgen und Controlling: Ich habe mit ganz unterschiedlichen Themen und Menschen zu tun und muss schnell den Kontext wechseln können. Aber es macht verdammt viel Spaß.  

Die Cologne Intelligence ist ein ganz besonderes Unternehmen, weil sie nicht nur sehr viel Wert auf die Mitarbeiter:innen legt, sondern auch auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Der Schritt zur CI One Genossenschaft, der Freiwilligentag oder auch die Mitarbeiterbeteiligung bei der Besetzung von Geschäftsführungsstellen zeigen, dass hier andere Werte gelebt werden als in vielen anderen Unternehmen. 

Du hast Dich in der neuen Rolle als Geschäftsführer der CI Software Solutions für einen Geschäftsbereich in der CI entschieden, der Leistungen wie Agile Coaching, Security Consulting, Cloud Solutions und Backend Development bündelt. Was reizt Dich daran? Inwiefern passt das gut zu Deinem bisherigen Werdegang? 

Es hat mich immer dahin getrieben, wo ich im jeweiligen Punkt meiner beruflichen Laufbahn Herausforderungen gesehen habe: Ganz früh als Java Backend-Entwickler war das mal Unit Testing, da habe ich dann mit Kent Beck am JUnit Projekt gearbeitet. Später habe ich „den neuen heißen Scheiß“ Continuous Integration in meinem Team eingeführt. Als Führungskraft habe ich mich für agile Methoden interessiert, als die klassischen Wege nicht weiterführten. Cloud-Projekte mache ich seit mindestens fünf Jahren. Und Security ist sowieso ein Dauerbrenner, der andere vielleicht nervt, den ich jedoch wahnsinnig interessant finde. 

Und Dein eigenes fachliches Steckenpferd – welches ist das? 

Ich kann gar nicht von „einem Steckenpferd“ sprechen. Ich bin in die IT gegangen, weil es dort so viel Innovation gibt und man mit so wenig Mitteln (ein Laptop) Lösungen und Produkte bauen kann, die von Millionen Menschen benutzt werden. Schauen wir daher mal, was als nächstes um die Ecke kommt. ;-)

Wir konnten in den letzten Wochen viel über den Recruitingprozess zur Besetzung der neuen Geschäftsführerstelle lesen – wie wir in der CI Mitarbeiter bewusst einbinden und wie es für einen Geschäftsführer ist, die Verantwortung ein Stück weit abzugeben. Mitten in diesem Prozess: Du! Als Kandidat. Jetzt wollen wir natürlich wissen: Wie war es für Dich als Bewerber, auf diese Art und Weise besetzt zu werden? 

Ich kann verstehen, wenn sich der Prozess stressig und umfangreicher anhört, als man es von woanders kennt. Aber ich fand ihn toll, da er für mich durchgängig transparent war und immer wertschätzend geführt wurde.  

Ich hatte Gespräche mit meinen Gesellschaftern sowie Mitgliedern unseres Recruiting-Gremiums. Das waren Vorstellungsgespräche wie man sie kennt, in denen man sich über die Stelle austauscht und Schnittpunkte feststellt.  

Ungewöhnlicher war dann sicherlich meine Vorstellung bei der gesamten CISS-Mitarbeiterschaft in einem großen Zoom-Call. Ich hätte erwartet, aufgeregt zu sein, aber ich habe es richtig genossen. Ich konnte so schon viele Mitarbeiter kennenlernen und für mich ein besseres Gefühl für die Firma bekommen. Die Kolleg:innen hatten genaue Vorstellungen, was sie erwarten und haben entsprechend gefragt und gebohrt. Aber auch ich habe schamlos zurückgefragt und einen guten Eindruck gewonnen.

Bei der abschließenden Kennenlernrunde mit den Alt-Gesellschaftern war ich in der Tat dann doch aufgeregt, da ich sehr viel Respekt für die drei hege. Aber auch das hat gut geklappt. 

Erfolgreich „durchrekrutiert“, bist Du nun seit August bei uns. Kannst Du schon von ersten (persönlichen) Highlights aus den letzten Monaten berichten? 

Definitiv unsere tolle ZWANZIG21-Feier. Diese war nicht nur unser bekanntes Sommerfest, sondern auch der 20-jährige Geburtstag der Cologne Intelligence. Für mich als Neuling eine gute Gelegenheit, viele Menschen das erste Mal persönlich zu treffen. Das ist doch noch einmal etwas ganz anderes als die viele Zoom-Calls der letzten Monate. 

Vielen Dank für den Einblick – in Deinen Werdegang, Deine Interessen und nicht zuletzt in Deine ersten Wochen bei CI. Weiterhin eine gute Zeit im Team!