Wir sind eins – und wir werden eG!

Neun Monate nach dem Reisebeginn beim Offsite #1 in den Kalker AbenteuerHallen haben wir beim Offsite #3 einige wichtige und wunderbare Etappenziele auf dem Weg zur Mitarbeitergenossenschaft erreicht.

Wir gründen eine Genossenschaft

Der 20.8.2020 wird mit vielen Premieren in die Firmengeschichte der Cologne Intelligence eingehen: Zum einen wurden einige wesentliche Entscheidungen für unsere eG getroffen und verkündet, zum anderen war es mit der Kombination aus physischem Zusammenkommen im Odonien und virtueller Teilnahme via Videostream und Sli.do das erste echte Hybrid-Event der Firmengeschichte.

Der wichtigste Teil des Abends kam auch chronologisch zuerst: Wir gründen! Entscheidungsgrundlage war das seit Juli erhobene Stimmungsbarometer, das mit vielen Zusagen klar in Richtung eG weist.

Vom Satzungsentwurf bis hin zu Finanzierungskonzepten und Bankverhandlungen ist alles bereit, um in die nächste Phase zu starten und eine „Genossenschaft in Gründung“ zu werden – nur eines fehlte bis Donnerstagabend noch: der Name. Auch über diesen hatten wir bereits im Juli online abgestimmt, allerdings konnte sich in dieser ersten Abstimmung kein Vorschlag die Mehrheit der Stimmen sichern. Dafür war die Entscheidung nach der Stichwahl umso klarer: CI One konnte sich deutlich gegen unseren Arbeitstitel CIGG und den Slogan #gelbbleibtgelb durchsetzen und wird nun offiziell als Name der CI Mitarbeitergenossenschaft in die Satzung (und dann später ins Genossenschaftsregister) eingetragen. Auf der Fernseher-Wand des Odonien (s. Foto zum Beitrag) sah er jedenfalls schon gut aus!

Wie geht es nun weiter? Auch darauf gab es erste Antworten. Die Wichtigste: Mit noch mehr Gründungsarbeit ;) Denn obwohl die Arbeitsgruppen mit Satzungsentwurf und Finanzierungsplan schon unglaublich viel geschafft haben, stehen noch wichtige Punkte an, darunter die Gründungsversammlung und die Themen Vorstands- und Aufsichtsratswahl. Es wird also noch einiges passieren in den kommenden Wochen und Monaten, stay tuned!

Kleiner Nachtrag: Wie geht eigentlich Hybrid-Event?

In pandemischen Zeiten wird eine Präsenzveranstaltung selbst mit „nur“ 50 Teilnehmern zu einer organisatorischen Herausforderung. Auch wir haben einige Hygiene-Register gezogen: Basis waren verschiedene Wasch- und Desinfektionsstationen sowie natürlich die Maskenpflicht beim Bewegen auf dem Gelände. Zusätzlich haben wir die Präsenzgruppe via Farbcodierung in sechs kleinere Gruppen unterteilt. Bändchen in blau, weiß, grün, orange, pink und natürlich gelb waren passenden Blumen auf den Tischen des großzügigen Biergartens zugeordnet. Wer einmal einen Tisch besetzt hatte, trug sich dort in die Liste ein und war damit auf seinen Platz und die entsprechenden Erstkontakte festgelegt. Auf diese Weise gelang es uns Kleingruppen zu bilden, die auch ihr Essen an der „Shop-your-Food“-Station nacheinander kontaktlos zusammenstellen konnten. Dort hatte unser Cateringpartner Publik Kitchen Papiertüten bereitgelegt, in denen sich jeder vorportioniertes, verpacktes Essen wie Wraps, Kartoffel-, Nudel- oder Obstsalat zusammenstellen und dann mit der Kerngruppe am farbcodierten Tisch verspeisen konnte. Getränkeversorgung (es gab nur Flaschengetränke) sowie Leergut-/Müllentsorgung liefen ebenfalls über Self-Service-Stationen. Bei aller Hygiene haben wir übrigens auch Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: Besteck und Verpackungen waren selbstverständlich kompostierbar – und das überaus leckere Essen, so wie alles bei Publik Kitchen, vegan.

Fazit: Ja, natürlich war es auch ein wenig merkwürdig, sich innerhalb eines solch festen Rahmens zu bewegen – eigentlich sind wir sehr zwanglos unterwegs. Aber vor allem haben es die Anwesenden sichtlich genossen, mal wieder die „wahren Gesichter“ der Kollegen zu sehen. Zwar mit Maske, aber dafür mit Körper unten dran und ganz ohne virtuelle Fake-Karibik im Hintergrund.