Presse: IT-Profis packen an

Firma „Cologne Intelligence“ bekommt den Kölner Ehrenamtspreis

Presse: IT-Profis packen an

Köln | 06.08.2018 | von Henriette Westphal | Foto: Ben Horn

Zehn Mitarbeiter des Kölner Software-Unternehmens Cologne Intelligence schrauben, hämmern und sägen vor der Katharina-Henoth-Gesamtschule in Kalk. Hier entsteht ein „Grünes Klassenzimmer“, damit die Schüler im Sommer auch draußen Unterricht machen können, von der Sonne geschützt unter Weinranken. Für die Stühle, die bei gutem Wetter in das Open-Air-Klassenzimmer geräumt werden, bauen die Mitarbeiter der IT-Firma an ihrem Freiwilligentag eine Hütte aus Holz.

Der Freiwilligentag ist seit zehn Jahren ein fester Termin im Kalender des Unternehmens. Fast alle Mitarbeiter sind an diesem Tag im Einsatz und helfen ehrenamtlich.
Dafür bekommt Cologne Intelligence in diesem Jahr den Ehrenamtspreis der Stadt Köln. 130 Mitarbeiter hat die Software-Firma aus Kalk heute. „Die Aktionen kommen bei allen Kollegen gut an“, sagt Vertriebsleiter Jens Kohne.

Zehn Projekte

Insgesamt zehn Projekte waren es in diesem Jahr: Für den Kalker Treff wurden neue Möbel gezimmert, die Kita Matthäuskirche in Lindenthal wurde neu gestrichen. Bei den SBK in Riehl wurde gegärtnert, einige Bewohner der Sozial-Betriebe-Köln begleiteten die Software-Spezialisten währenddessen in den Zoo.

Von diesen Tagen profitieren nicht nur die verschiedenen Organisationen, die von Cologne Intelligence unterstützt werden, sagt einer der Gründer und Geschäftsführer Andreas Deick. „Wir wollen unseren Mitarbeitern vorleben: Es geht nicht immer nur um uns, es geht auch um andere.“ Mittlerweile gehören die Freiwilligentage der Firma fest zur Unternehmenskultur dazu. Nach der getanen Arbeit treffen sich alle Kollegen dann zum gemeinsamen Grillen.

„Dann erzählen sich alle gegenseitig, was an dem Tag so passiert ist“, sagt Kohne. Es sei wichtig auch mal aus dem Büro rauszukommen – und etwas anderes zu tun, als nur mit Wirtschaft, Programmieren und IT zu tun zu haben. Auch der Austausch untereinander wird mit dem ehrenamtlichen Projekt gefördert. „Der Vertriebsleiter arbeitet mit dem Praktikanten zusammen“, sagt Kohne. Das sich das so vermische, mache immer allen Spaß.