Server-Side Rendering (SSR) ist ein Ansatz in der Webentwicklung, bei dem die Ausgabe einer Webseite bereits auf dem Server generiert wird, bevor sie an den Client (Browser) gesendet wird. Dieser Workflow wird insbesondere bei Single Page Applications angewendet, wobei die Sicht der Anwendung serverseitig gerendert und an den Browser ausgeliefert wird.
Server-Side Rendering bietet zahlreiche Vorteile, insbesondere in den Bereichen Performance, Benutzererfahrung und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Ein großer Vorteil von SSR ist die verbesserte Ladezeit der Webseite. Darüber hinaus können Suchmaschinen SSR-Seiten effektiver durchsuchen, da sie keinen JavaScript-Code zur Indexierung des Inhalts ausführen müssen.
Trotz der vielen Vorteile hat Server-Side Rendering auch einige Nachteile. Einer davon ist der höhere Serveraufwand. Das Rendering auf dem Server erhöht die Last, insbesondere bei einer großen Anzahl von Usern, was zu höheren Betriebskosten führen kann. Zudem kann das Rendern großer Anwendungen auf dem Server zeitaufwendig sein. Weitere Nachteile sind längere Reaktionszeiten bei komplexen Seiten.
Server-Side Rendering (SSR) steht im Gegensatz zum Client-Side Rendering (CSR), bei dem HTML-Inhalte im Browser mithilfe von JavaScript erzeugt werden. SSR liefert bereits auf dem Server generierte HTML-Seiten an den Client, was zu schnelleren Ladezeiten und besserer SEO führt. CSR hingegen verschiebt die Renderlogik in den Browser, wodurch der Server entlastet, aber die Initial-Ladezeit verlängert wird.