Ein Data Mesh ist ein fortschrittliches Konzept der Datenarchitektur, das darauf abzielt, die Herausforderungen zentralisierter Datenstrukturen zu überwinden und eine dezentrale, agile Datenlandschaft zu schaffen. Es handelt sich um einen dezentralen Ansatz zur Organisation und Verwaltung von Daten. Das Data Mesh-Konzept basiert auf vier Prinzipien, die eine neue Denkweise und Herangehensweise bei der Bereitstellung und Nutzung von Daten fördern.
Die Data Mesh-Architektur basiert auf vier Grundprinzipien:
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Ein Data Mesh bietet mehrere Vorteile. Einer der Hauptvorteile ist die Demokratisierung von Daten. Data Mesh-Architekturen erleichtern Self-Service-Anwendungen aus mehreren Datenquellen und erweitern den Zugang zu Daten über eher technische Ressourcen wie Datenwissenschaftler*innen, Dateningenieur*innen und Entwickler*innen hinaus. Darüber hinaus kann ein Data Mesh alle Arten von Big-Data-Anwendungsfällen unterstützen, einschließlich Datenanalytik und benutzerdefinierte Business-Intelligence-Dashboards.
Anwendungsfälle für Data Mesh umfassen sowohl Betriebsdaten als auch Analysedaten. Dies stellt einen wesentlichen Unterschied zu herkömmlichen Data Lakes/Lakehouses und Data Warehouses dar. Die Ausrichtung von operativen und analytischen Datendomänen ist ein entscheidender Faktor für die Notwendigkeit, mehr Selfservice für den Zugriff auf und die Nutzung von Daten zu ermöglichen.