Configuration Management, auch als Konfigurationsmanagement bekannt, ist ein Prozess, der die Verwaltung von Änderungen an Systemen, Hardware, Software und Assets in einer Organisation umfasst. Der Zweck des Configuration Management besteht darin, Service Assets und Configuration Items (CIs) zu identifizieren, zu speichern, zu überwachen, zu bestimmen, zu katalogisieren und zu berichten. Darin eingeschlossen sind Baselines (Grundlinien), Versionen, Bestandteile, Attribute und Beziehungen.
Die wichtigsten Begriffe im Configuration Management sind Configuration Items (CIs) und die Configuration Management Database (CMDB). CIs sind die verschiedenen Komponenten eines Systems, die verwaltet und verändert werden können. Die CMDB ist eine Datenbank, die alle relevanten Informationen über die CIs und ihre Beziehungen zueinander enthält.
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Das Configuration Management umfasst vier Schritte: Identifizierung, Kontrolle, Statusabrechnung und Audit. Im ersten Schritt werden die CIs identifiziert und in der CMDB gespeichert. Im zweiten Schritt wird die Kontrolle über die CIs ausgeübt, um sicherzustellen, dass alle Änderungen ordnungsgemäß durchgeführt werden. Im dritten Schritt wird der Status der CIs überwacht und dokumentiert. Im vierten Schritt wird ein Audit durchgeführt, um die Genauigkeit und Vollständigkeit der in der CMDB gespeicherten Informationen zu überprüfen.
Es gibt eine Vielzahl von Tools, die im Configuration Management verwendet werden können. Diese Tools helfen dabei, Änderungen an den CIs zu verfolgen und zu verwalten. Einige der beliebtesten Tools sind Salesforce Service Cloud, ManageEngine ServiceDesk Plus und New Relic. Diese Tools bieten verschiedene Funktionen, wie AI-gestützten Support, Verwaltung und Tracking von einer einzigen Konsole und spezielle CMS für die Fertigungsindustrie.
Das primäre Ziel des Configuration Managements ist es, sicherzustellen, dass Ihre Systeme stets richtig konfiguriert sind und Sie einen Überblick darüber haben, wie Ihre Systeme performen. Dies ist genauso wichtig wie ein effektives und automatisiertes Deployment neuer oder neuerer Konfigurationen. Darüber hinaus hilft das Configuration Management dabei, die Komplexität zu bewältigen, die mit der Integration vieler Softwarekomponenten und der Zuordnung von Artefakten wie Anforderungen, Designs, Quellcode und Testplänen verbunden ist.