Data Discovery

Flexibel, benutzerfreundlich und weitgehend autonom von der IT. Das sind die Schlagworte, an denen sich die neue Klasse von Business Intelligence Werkzeugen messen möchte.

Data Discovery – Wandel im Fachbereich

Neben der klassischen Konsumenten-Rolle zum Abruf von zentral bereitgestellten Reports und Dashboards entwickelt sich zunehmend eine „echte“ BI-zentrierte Self-Service-Rolle. Jeder weiß, dass sich Mitarbeiter in den Fachabteilungen bereits seit Jahrzehnten mit eigenen Lösungen und Workarounds behelfen (müssen). Allen voran ist Excel nach wie vor das Mittel der Wahl.
In diesem Sinne also keine neue Situation?

Wir von der Decision Design sind der Meinung, dass Data Discovery Werkzeuge eine Reife erlangt haben, die es den Fachbereichen erlaubt, neue Wege einzuschlagen. Neu sind komfortable und zeitsparende Werkzeuge, die in der normalen Arbeit vom Fachbereich selbst genutzt werden können. Seit einigen Jahren gibt es hierzu sehr leistungsfähige und vergleichsweise einfach zu bedienende BI Werkzeuge, mit denen die Aufbereitung und die Visualisierung von Informationen schnell und erfolgreich gelingen kann. Angeführt vom aktuellen Branchenprimus „Tableau“ bewegen sich alle Business Intelligence Anbieter aktuell in die gleiche Richtung.

 

 

 

 

Stärken

Eine wesentliche Stärke der neuen BI-Werkzeuge zur Datenaufbereitung ist die Möglichkeit der unkomplizierten Verknüpfung von zwei oder mehr Datenquellen. Dies bietet beispielsweise die einfache Möglichkeit, ein oder mehrere zentral bereitgestellte und abgesicherte Informationen aus dem zentralen DWH mit weiteren,  fachbereichseigenen Datenquellen in einer Sicht zu verbinden. Speziell die fachbereichseigenen Daten, also die Datentöpfe, die nicht durch die zentrale Enterprise IT bereitgestellt werden können bzw. sollen, können mit den neuen BI-Werkzeugen zusammengeführt werden.

Eine zweite Stärke der neuen BI-Werkzeuge ist die Möglichkeit, interaktive Analysen, Dashboards und neuerdings auch Stories zu erstellen, bei denen die verwendeten Daten „aktuell“ gehalten, ungewünschte Manipulation von Daten unterbunden und die gestalteten Ergebnisse bereit gestellt werden können. Wurde früher im Regelfall eine geschulte IT-Kraft und dazu noch ein Designer beauftragt, um eine ansprechende Visualisierung zu ermöglichen, so gelingt dies heute bereits einem geschulten Fachanwender ohne nennenswerten Aufwand.

Ausblick

Gartner und weitere Analysten sprechen bereits von einer bisher offenen Richtungsentscheidung im BI-Markt und wagen kaum Prognosen für die zukünftige BI Entwicklung. Einig sind sich die Analysten in dem Punkt, dass die Fachseiten immer höhere Ansprüche an die BI-Werkzeuge stellen und die Toleranz für eine verzögerte, problembehaftete Datenbereitstellung zunehmend sinkt.

Einigkeit besteht weiterhin darüber, dass Data Discovery, d.h. die analyseorientierte BI, das beherrschende Thema der nächsten Jahre sein wird. Die Zeiten, in denen Nutzer mit Konsumenten gleichgesetzt wurden, scheinen endgültig dem Ende entgegen zu gehen.