Flexibilisierung der IT

Ist auch Ihre IT dem Vorwurf ausgesetzt, zu träge und zu bürokratisch zu sein? Wir unterstützen Sie bei der Neuausrichtung.

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Warum wir eine flexible IT brauchen

Schon seit einiger Zeit rückt die Welt näher zusammen: Global ausgerichtete Mobilitäts- und Logistikkonzepte bringen globale Märkte und Wettbewerber mit sich, Freihandelszonen ermöglichen nie dagewesene Kooperationen, dank des Internets ist Wissen eine überall online verfügbare Ressource. Darüber hinaus erleben wir nach wie vor einen rasanten technologischen Fortschritt, der in den kommenden Jahren die digitale Vernetzung von Menschen, Dingen und Prozessen vorantreiben wird.

All diese Veränderungen führen dazu, dass IT-Organisationen immer schneller Lösungen bereitstellen müssen, die gleichzeitig eine stärkere Vernetzung von Prozessen ermöglichen. Insbesondere müssen aufgrund neuer Geschäftsmodelle Prozessketten unternehmensübergreifend miteinander verbunden werden, wobei die Grenzen zwischen eigener Leistungserbringung und der von Kunden und Lieferanten immer weniger ausgeprägt sein werden. Dabei muss trotz einer höheren Veränderungsgeschwindigkeit und zunehmender Herausforderungen im Umfeld der Cyber- und IT-Sicherheit die Zuverlässigkeit und Stabilität der Systeme sichergestellt werden.

Herausforderungen für die heutigen IT-Organisationen

Klassisch aufgestellte IT-Organisationen stoßen anlässlich dieser Herausforderungen oft an ihre Grenzen. Sie wurden in den vergangen zwei Jahrzehnten dahingehend optimiert, dass sie ein strukturiertes Vorgehen in Phasen unterstützen, wobei es klare Verantwortungsabgrenzungen zwischen plan, build und run gibt. Forderungen nach mehr Agilität und kürzeren Release-Zyklen lassen sich in diesen Strukturen nur unzulänglich abbilden. Auch führen sich immer schneller ändernde Geschäftsmodelle zu einem Kooperationsdruck, der offene Systeme, offene Prozesse und offene Organisationsformen erfordert – und nicht zuletzt eine offene Unternehmenskultur. Ansonsten droht die Geschäftsentwicklung an den Unzulänglichkeiten der IT zu scheitern.

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Somit sollten IT-Organisationen ihr Verhalten ändern und sich aktiv positionieren:

  • Eine IT, die sich nicht ändert, wird früher oder später zum Bottleneck, da sie prozessual und technisch zu starr aufgestellt ist
  • Reine IT-Dienstleisterorganisationen sind prinzipiell handlungsfähig. Sie sind aber darauf angewiesen, dass ihre Auftraggeber klare Anforderungen stellen können, was aufgrund wachsender Unsicherheit immer seltener der Fall ist.
  • Tritt die IT lösungsorientiert auf und kann dabei auf gute Prozesskenntnisse bauen, dann wird sie vom Fachbereich als ernstzunehmender Partner wahrgenommen, mit dem auf Augenhöhe diskutiert wird.

Als Enabler kann sich nur eine IT positionieren, die zusätzlich ihre technologischen Möglichkeiten kennt und nutzt und so die Entwicklung von Geschäftsmodellen und Geschäftsprozessen aktiv vorantreibt

Was sich ändern muss

Zunächst gilt es eine Botschaft zu verinnerlichen: Es geht nicht um „entweder – oder“, also um die Frage, ob Sie sich flexibel ausrichten oder klassisch. Die Devise heißt vielmehr „sowohl – als auch“. Im flexibel ausgerichteten Teil der Organisation gilt es, Dinge unter veränderlichen Rahmenbedingungen auszuprobieren und so Schritt für Schritt die Innovation voranzutreiben. Hierzu müssen die bisherigen Grenzen zwischen Fachbereich und IT aufgelöst werden. Erfolgreiche Unternehmen zeigen, wie interdisziplinäre Teams Gesamtverantwortung für ein Thema übernehmen. Mit zunehmendem Reifegrad können die Ergebnisse dann Zug um Zug an die klassische Organisation übergeben werden, die ihre Stärken unter stabileren Umgebungen ausspielen kann.

Wir alle müssen lernen, wie diese fundamental verschiedenen Organisationsformen nebeneinander existieren können. Hierzu bedarf es Toleranz und Akzeptanz, bevor schließlich Effizienz erreicht werden kann.

Die Transformation gestalten

Die Kernaussage lautet: Fangen Sie an, verlieren Sie keine Zeit. Schaffen Sie Raum, um flexibles Arbeiten (was mehr ist als nur SCRUM!) auszuprobieren und kontinuierlich aus den Erfahrungen zu lernen. Legen Sie hierbei die volle Produkt- und Erfolgsverantwortung in die Hände des flexiblen Teams. Das bedeutet, dass in Teilbereichen einige bestehenden Regeln und Strukturen außer Kraft gesetzt werden – und in Eigenverantwortung durch andere ersetzt werden.

Vereinbaren Sie, wie und unter welchen Bedingungen Ergebnisse aus der flexiblen Organisation in die klassische übergehen sollen. Voraussetzung hierfür sind klare Prozessübergänge, saubere Architekturkonzepte – und Vertrauen. Letzteres ist viel verlangt und kann nur gelingen, wenn Sie einen expliziten Change Management Prozess aufsetzen, der alle Beteiligten mitnimmt.

Wie wir Ihnen bei der Flexibi-lisierung Ihrer IT helfen

Bevor Sie mit der Flexibilisierung Ihrer IT starten, sollten Sie zunächst Ihre Ausgangssituation sowie Chancen und Risiken Ihrer Branche bewerten. Hierbei können wir Sie mit unserem „Digital Maturity Assesment“ unterstützen.

Anschließend gilt es, geeignete Bereiche auszuwählen, die Zug um Zug in flexible Einheiten überführt werden. Es sollte sich um Aufgabengebiete handeln, deren Umfang und Risikopotenzial überschaubar ist, damit zu Beginn der Fokus auf dem Sammeln von Erfahrungen und Lernen liegt. Gute Kandidaten sind beispielsweise Mobile Apps, die an der Kundenschnittstelle Informationen bereitstellen oder einfache Transaktionen ermöglichen. Dabei ist sekundär, ob Sie eine flexible Einheit intern, extern oder als Mischform einrichten.

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Eine wesentliche Herausforderung wird sein, flexible Einheiten und klassische IT zusammenzubringen. Hierbei unterstützen wir Sie mit unserer umfangreichen Erfahrung in beiden Organisationsformen. Hindernisse erkennen – und Lösungen erarbeiten, um eine handlungsfähige flexible IT aufzubauen, sind unser Leistungsangebot an Sie.


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