Talend Partner Summit 2018 – It’s getting “cloudy” in Bonn

Museumsmeile, PostTower, Telekom Valley – und jetzt auch Talend. Mitten im „Business-Herzen“ von Bonn hat der Daten-Integrationsspezialist Talend sein neues Büro eröffnet und mit seinen Partnern eingeweiht.

Auf dem Talend Partner Summit 2018 wurde mittags mit einem Imbiss begrüßt und genetzwerkt ehe Otto Neuer (VP Sales Central Europe) und Rolf Heimes (Sr. Director der amerikanischen Niederlassung) den Start der Veranstaltung einläuteten.

Zu Beginn wurde die 2018er Roadmap vorgestellt und diskutiert. Allgegenwärtiges Thema: Big Data und natürlich die Cloud – am liebsten immer als Pärchen gesehen und genutzt. Mit der just veröffentlichten Talend 7 und der im Herbst startenden 7.1 wird es neben üblichen Face-Liftings einige neue Tools geben:

  1. Streaming als schneller, strukturloser Datentransporter zur Ergänzung der bekannten Data Integration Suite.
  2. Catalog als Verwalter von Schema und Struktur der Daten.

Talend schließt sich damit dem allgegenwärtigen Trend an, nicht mehr nur von „Data Warehouses“ zu reden, sondern von „Data Lakes“. Große, heterogene Datenmengen werden schnell abgegriffen und im Lake abgestellt. Streaming kümmert sich um das Ablegen; Catalog sorgt dafür, dass der ‘Lake‘ nicht umkippt und zum Sumpf wird. Im Anschluss wird in der Verarbeitungskette, so der vorgestellte Use Case, die bekannte Data Integration Suite genutzt, um Data Warehouses und Datamarts zu bewirtschaften. Letzteres natürlich bevorzugt mit Hilfe der Talend Cloud, deren Architektur im Anschluss näher gebracht wurde. Sie wird Verwalter für Projekte und technische Artefakte, kümmert sich um diese und steuert diese. Mit den Daten, hat sie nichts zu tun. Je nach Wunsch landen diese in einer Partner Cloud (AWS, Microsoft, …) oder bleiben im eigenen Rechenzentrum. Dort wird auch weiterhin die Geschäftslogik entwickelt und vorgehalten.

Ein kurzer Deep Dive mit einem Beispielprozess, wie er in der Cloud Architektur aufgebaut wird und aussehen kann, beendete den Partner Summit.

Wir als CI freuen uns, dass on Premise nach wie vor nicht abgeschrieben ist und weiter an der Attraktivität von Cloud Plattformen gearbeitet wird. Es ist beruhigend, wenn der Kunde fachlich und persönlich entscheiden kann, wo und wie Daten verarbeitet werden – ohne dass die Entscheidung vom Tool aufgezwungen wird.