KI-Tools sind in vielen Entwicklungsteams bereits im Einsatz – aber selten wirklich eingebettet. Fehlende Standards, offene Compliance-Fragen und eine Codebasis, die KI-Agenten schlicht nicht kennen, bremsen den produktiven Einsatz aus. Der Agentic Development Workshop ist ein eintägiges Workshop-Format, das sich an IT-Veranwortliche, Product Owner, Projektleiter*innen, Entwickler*innen und technische Entscheider*innen richtet und Ihr Team befähigt, KI-gestützte Entwicklungsprozesse sicher, compliant und produktiv zu etablieren. Das Ergebnis: das gemeinsame Erleben von Best-Practice-Beispielen und ein sofort umsetzbarer Action Plan für das eigene Team.
Der Agentic Development Workshop richtet sich an Produktteams, die mit KI-Agenten entwickeln wollen – oder bereits entwickeln, aber ohne gemeinsame Leitplanken. In einem intensiven Workshoptag erarbeiten wir gemeinsam die Grundlagen für einen sicheren und produktiven Einsatz von Coding-Agenten: von der Infrastruktur über Compliance bis hin zu einem ersten teamspezifischen Workflow.
Das Format funktioniert remote und in Präsenz. Wir empfehlen Präsenz, weil Hands-on-Arbeit an der eigenen Codebasis, live Demos und die gemeinsame Erarbeitung von Teamstandards vor Ort wesentlich mehr Tiefe ermöglichen.
Was unterscheidet KI-Assistenten wie GitHub Copilot oder IDE-Chat-Tools von autonomen Coding-Agenten wie Claude Code oder Codex? Und wo liegt der eigentliche Hebel für Ihr Team?
Wir starten mit einem gemeinsamen Bild: Welche Tools sind relevant, welche Einstiegspunkte gibt es – von der IDE über die Kommandozeile bis zur CI/CD-Pipeline – und wo entstehen ohne den richtigen Kontext strukturell schlechte Ergebnisse, auch wenn der Code kompiliert? Enterprise-Sonderfälle wie Spezialdomänen mit falsch-konfidentem KI-Output werden dabei explizit adressiert.
Klarheit über Risiken, regulatorische Anforderungen und benötigte Leitplanken.
Wir informieren über drei Bereiche: Compliance & Governance mit Blick auf den EU AI Act, die Bewertung amerikanischer und europäischer Modelle sowie die Einbettung in interne Unternehmensrichtlinien; Datenschutz mit klaren Regeln, welche Daten in Cloud-APIs übertragen werden sollten und welche nicht; Security anhand einer OWASP-orientierten Analyse der wichtigsten Risiken – von Prompt Injection über Secrets-Übertragung bis zu Supply-Chain-Risiken durch KI-vorgeschlagene Abhängigkeiten.
Ergebnis: ein Überblick, welche Policies in Ihrem Unternehmen eingeführt werden sollten.
Eine unternehmensgerechte Infrastruktur-Blaupause für den sicheren Betrieb von Coding-Agenten.
Wir erarbeiten gemeinsam zwei Bereiche: eine Sandboxing-Architektur mit isolierten Ausführungsumgebungen und einem zentralen Template als einheitlichem Standard für alle Entwickler*innen sowie eine Netzwerkkontrolle.
Ergebnis: eine Architekturskizze sowie zwei Entwurfsdokumente – sandbox-setup.md und netzwerk-richtlinie.md.
Nach der Vorstellung verschiedener Vorgehensweisen entwickeln wir gemeinsam eine verbindliche Arbeitsweise, die den Output von Coding-Agenten in Ihrem Team zuverlässig steuert.
Wir zeigen anhand konkreter Praxisbeispiele, wie unterschiedliche Spezifikationsqualitäten den Agenten-Output messbar beeinflussen – von einfachen Prompt-Templates bis hin zu strukturierten Formaten wie PRDs, User Stories und technischen Kontextdokumenten. Das Team analysiert seine bisherigen Arbeitsweisen, identifiziert Lücken und erarbeitet in einer moderierten Diskussion die Bausteine einer teamspezifischen Arbeitsweise.
Ergebnis: erster Entwurf eines Prozess-Workflows, abgestimmt auf Ihr Team.
Im erarbeiteten Prozess-Workflow bearbeiten wir gemeinsam konkrete Aufgaben hands-on – bei Bedarf in einer Testumgebung.
Wir betrachten dabei eine typische Feature-Iteration mit agentischer KI: Agentic Code Review gegen Architektur- und Konventionsdokumentation, automatische Testgenerierung mit definierten Coverage-Mindestanforderungen, Dokumentations-Agenten und Incident-Analyse.
Ergebnis: Anwendung des Workflows mit ersten Prompt-Beispielen, Artefakten (Spec und Code) sowie Freigabekriterien.
Alle Ergebnisse des Tages werden zusammengeführt und optional in einen konkreten Action Plan überführt – priorisiert nach Zeithorizont. Das kann beispielsweise so aussehen:
Sofort (Woche 1–2): Secrets-Audit und Bereinigung, Sandbox-Setup für das Pilotteam, Tool-Entscheidung treffen, ggf. Governance-Repository anlegen.
Kurzfristig (Monat 1–2): Rollout der Sandbox-Infrastruktur, Proxy/Logging-Setup, ersten KI-Workflow live nehmen, interne KI-Nutzungsrichtlinie kommunizieren.
Mittelfristig (Quartal 2–3): EU AI Act Compliance-Dokumentation, Erweiterung der Workflow-Templates, Community of Practice im Team aufbauen.
Wie gut funktioniert Produktentwicklung mit agentischer KI? Senior Developer Till hat es mit dem Decide-O-Mat – einem anonymen Gruppenentscheidungs-Tool – ausprobiert und zeigt, was erfahrene Entwickler*innen jetzt schneller können.
Der Agentic Development Workshop ist der Einstieg, nicht der Abschluss. Was nach dem Workshop typischerweise entsteht: ein begleitetes Sandboxing-Projekt, in dem das Setup gemeinsam mit CI produktiv gemacht wird – oder die Buchung einer erfahrenen Entwickler*in oder Berater*in als Expert*in im Team, die den neuen Workflow von innen heraus etabliert und weiterentwickelt.
Wie das für Ihr Team aussehen kann, besprechen wir gerne im Erstgespräch.